| Glossar |
|
|
|
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Aktivitäten-DebuggerDer Aktivitäten-Debugger steht im COSA Process Designer und im COSA Context Handler zur Verfügung. Mit diesem Tool können Sie einzelne Aktivitäten und Geschäftsvorfälle hinsichtlich ihrer Korrektheit überprüfen. Für die Überprüfung der logischen Konsistenz und Leistungsfähigkeit von modellierten Geschäftsprozessen steht ein separates Simulationswerkzeug zur Verfügung. AktivitätEntsprechend der vorhergehenden Analyse der Geschäftsprozesse müssen Sie jeden Prozess in einzelne Schritte unterteilen. Diese Schritte werden als so genannte Aktivitäten abgebildet. Eine Aktivität ist die kleinste logische Einheit in einem modellierten Geschäftsprozess. AufgabeEine Aufgabe ist eine benutzerspezifische Aktivitätsinstanz, die im COSA Context Handler sichtbar ist. Das Workflow-Management-System verteilt die Aktivitätsinstanz an alle berechtigten Benutzer. Das heißt, dass aus einer Aktivitätsinstanz mehrere Aufgaben abgeleitet werden können. Es besteht also eine 1:n Beziehung zwischen Aktivitätsinstanzen und Aufgaben. AuslöserWenn in COSA BPM ein asynchroner Unterprozess über einen so genannten Auslöser aufgerufen wird, können Haupt- und Unterprozess unabhängig voneinander ausgeführt werden. Ein Auslöser kann entweder einen neuen Geschäftsvorfall oder eine ausführbare Aufgabe eines bereits bestehenden Geschäftsvorfalls starten. In COSA DM können Auslöser definiert werden, die, abhängig von Ereignissen in COSA DMS, bestimmte Aktionen in COSA BPM auslösen. BPMNDie Business Process Modeling Notation (BPMN) ist eine grafische Spezifikationssprache in der Wirtschaftsinformatik. Sie stellt Symbole zur Verfügung, mit denen Fach- und Informatikspezialisten Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe (Workflows) modellieren können. Die Modellierung mit dem COSA Process Designer orientiert sich an dieser Notation. COSA BPMCOSA BPM ist die zentrale Komponente der Software COSA. Mit diesem Produkt können alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens oder einer Organisation detailgetreu abgebildet, gesteuert und kontrolliert werden. Damit werden alle Phasen des BPM-Lifecycle abgedeckt. Zusammen mit der Archivierungskomponente COSA DM stellt unsere Software COSA ein effizientes Dokumentenmanagement-System zur Verfügung. Unter dem Namen COSA Government ist ein solches Dokumentenmanagement-System (DMS) speziell für den Einsatz im behördlichen Umfeld verfügbar. COSA COM BibliothekDie COSA COM-Bibliothek ist eine Variante, die COSA-Software für andere Anwendungen zugreifbar zu machen. Die Architektur der COM-Schnittstelle beruht auf der klassischen COM-Schnittstellendefinition von Microsoft. Damit können Add-ons zu bereits bestehenden Schnittstellen und eigene Anwendungen schnell und einfach erstellt werden, z. B. mit Microsoft Visual Basic. COSA Context HandlerDer COSA Context Handler ist das benutzerspezifisch konfigurierbare Front-End für unser Produkt. Der Endanwender erhält hier alle Informationen über die von ihm auszuführenden Aufgaben. Neben der eigentlichen Aufgabenbeschreibung wird dem Benutzer der gesamte Prozesskontext in Form von Dokumenten, Notizen und der Prozesshistorie angeboten. Der COSA Context Handler steht als Windows Standard-Client und als Java-Applet zur Verfügung. Alternativ bietet die COSA Software ein leistungsstarkes Plug-In für Microsoft Outlook. Unabhängig von diesen Standard Front Ends können auf Basis der COSA APIs kundenindividulle Lösungen entwickelt werden oder die COSA Software in bestehende Oberflächen integriert werden. COSA Control StationDie COSA Control Station ist eine Schaltzentrale für operative Führungskräfte wie z. B. Abteilungsleiter. Auf der Basis vordefinierter Alarmauslöser informiert die COSA Control Station beispielsweise über Ressourcenengpässe oder Fristverletzungen und stellt außerdem Funktionalitäten zur Verfügung, um auf solche Situationen zu reagieren. Solche Reaktionen beinhalten z.B. das vorübergehende Umdefinieren von Rollen und Verantwortungsbereichen oder das Ändern von Prozessprioritäten. Seit COSA 5.7 steht die Control Station entweder als Stand-alone-Client oder als Plug-in im Context Handler zur Verfügung. COSA DMCOSA DM ist das elektronische Archiv der COSA Software. Neben der weit reichenden Funktionalität zum Einfügen, Erstellen, Ändern oder Bearbeiten von archivierten Objekten sind auch Suchläufe über alle Archivobjekte möglich. Zusammen mit der Workflow-Komponente COSA BPM stellt das Produkt COSA ein effizientes Dokumentenmanagement-System zur Verfügung. Unter dem Namen COSA Government ist ein solches Dokumentenmanagement-System speziell für den Einsatz im behördlichen Umfeld verfügbar. COSA EngineDie COSA Engine besteht aus dem COSA Server und einer relationalen Datenbank. Als Kernkomponente kontrolliert und steuert sie das Workflow-Management auf der Serverseite und ermöglicht den Zugang zur Datenbank, in der alle relevanten Laufzeit- und Protokolldaten gespeichert werden. COSA GovernmentCOSA Government vereint die Vorzüge der Workflow-Komponente COSA BPM und der Archiv-Komponente COSA DM und ist speziell auf die Bedürfnisse von Behörden zugeschnitten. COSA Government ist ein modernes System zur computerunterstützten Sachbearbeitung und ermöglicht die schrittweise Umstellung einer Vorgangsbearbeitung mit der entsprechenden Ablage auf ein nahezu vollständig elektronisches, das heißt papierarmes Büro. Die Lösung bietet vollständige Open-Source-Unterstützung über die Plattform LINUX. COSA Java-BibliothekDie COSA Java-Bibliothek stellt die Funktionalität der C-basierten OpenCOSA in Java zur Verfügung. Die Schnittstelle stellt Klassen und Methoden zur Verfügung, mit denen individuelle Java-Anwendungen und Applets erstellt werden können, die mit dem Workflow-Server kommunizieren. COSA onlineCOSA online ist unser Kundenportal, mit dem unsere Kunden und Partner rund um die Uhr mit uns Kontakt halten können. Neben dem Zugriff auf FAQs und aktuellen Informationen zu unseren Produktreleases bietet COSA Online die Möglichkeit, Anfragen an das Produktmanagement (Change requests) zu stellen und somit aktiv auf die Weiterentwicklung des Produktes Einfluss zu nehmen. Natürlich können mit COSA online auch Problembeschreibungen an den Support (Service Requests) formuliert werden. COSA online basiert selbstverständlich auf unserem Produkt COSA BPM und so wird für jede Anfrage, egal ob Change oder Service Request, ein Prozess initiiert. Dieser Prozess gewährt allen Beteiligten stets die erforderliche Transparenz und sorgt bei Servcie Requests für die Einhaltung von SLAs. COSA Outlook Plug-InDas COSA Outlook Plug-In ermöglicht die Bearbeitung von workflow-relevanten Aufgaben und Geschäftsprozessen direkt in Microsoft Outlook. Das Plug-In stellt eine Untermenge der Funktionalität des Context Handlers zur Verfügung. COSA Process DesignerIm COSA Process Designer werden sowohl die Geschäftsprozesse als auch die Organisationsmodelle eines Unternehmens modelliert. Die Modellierung von Geschäftsprozessen erlaubt sowohl die Erstellung von kompletten Geschäftsprozessen auf beliebig vielen Ebenen als auch die Definition von Prozessbausteinen, so genannten Proclets, die zur Laufzeit "on the fly" zu einem Geschäftsprozess zusammengestellt werden können. Eine Simulationskomponente und ein Formulargenerator runden dieses leistungsstarke Modellierungswerkzeug ab. COSA SimulatorMit dem COSA Simulator ist es möglich, das Laufzeitverhalten von modellierten Geschäftsprozessen bereits während der Modellierungsphase zu testen. Darunter fallen unter anderem die logische und funktionale Konsistenz. Damit können nicht nur Engpässe vermieden und Durchlaufzeiten optimiert werden, sondern auch detaillierte Ergebnisse hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs und entstehender Prozesskosten ermittelt werden. So kann das Workflow-System bereits während der Design-Phase optimal auf den Systembetrieb vorbereitet werden. COSA System AdministrationDie COSA System Administration ist das Front-End der unterliegenden COSA Datenbank. Jede Datenbanktabelle ist als intuitive Maske verfügbar und ermöglicht so die Bearbeitung und Administration von Geschäftsprozessen, aktuellen Falldaten sowie Protokolldaten, Anwendern und Anwenderhierarchien, Zugriffsrechten, etc. COSA TAMDer COSA T(ool) A(gent) M(anager) ist das zentrale Modul zur Integration externer Anwendungen. Mit Hilfe so genannter Tool-Agents können diese in COSA BPM integriert werden. Der COSA TAM steht sowohl für den Client als auch für den Server zur Verfügung. Außerdem unterstützen Tool-Agents die Modellierung komplexer Geschäftsprozesse durch die Bereitstellung von Workflow-Attributen und die Möglichkeit, zusätzliche GUI-Elemente in die Prozessbearbeitung integrieren zu können. Elektronische AkteMit COSA BPM können Sie Akten in elektronischer Form abbilden. Untergeordnete Objekte, wie z. B. Vorgänge oder Register sind dabei ebenso Teil der Akte wie die einzelnen Dokumente. Über einen speziellen Suchmechanismus ist es darüber hinaus möglich, bestimmte Objekte innerhalb eines "elektronischen Aktenschranks" schnell aufzufinden. GeschäftsprozessEin realer Geschäftsprozess wird zunächst als Prozessdefinition im COSA Process Designer erstellt. Zur Laufzeit können von dieser Prozessdefinition beliebig viele Geschäftsvorfälle abgeleitet werden, die den konkreten, situationsgebundenen Geschäftsprozess darstellen. GeschäftsprozessdiagrammIm COSA Process Designer können Geschäftsprozesse als Geschäftsprozessdiagramm abgebildet werden. Im Gegensatz zur mathematischen Petri-Netz-Theorie bieten so genannte Geschäftsprozessdiagramme unter Verwendung der BPMN eine objektbezogene Sicht auf den Geschäftsprozess. GeschäftsvorfallEin Geschäftsvorfall wird von einer Prozessdefinition abgeleitet und stellt zur Laufzeit einen kompletten Geschäftsprozess dar. Sie können mehr als einen Geschäftsvorfall von einer Prozessdefinition ableiten. LDAPCOSA ermöglicht über eine LDAP-Schnittstelle den Zugriff auf externe Benutzerdaten. Das heißt, dass Sie eine bereits bestehende Benutzerdatenbank nicht aufwändig übertragen müssen, sondern dass Sie direkt auf diese Daten zugreifen können. COSA BPM arbeitet mit der OpenLDAP-Schnittstelle. Sie können auch andere Lösungen implementieren, zum Beispiel ADSI, DAP, NIS oder individuelle Lösungen. Standardmäßig ist in COSA BPM eine OpenLDAP-Implementierung enthalten. MandantenfähigkeitCOSA BPM ist mandantenfähig. Das bedeutet, dass mehrere Mandanten unabhängig voneinander auf einem COSA Server mit einer Datenbank, aber unterschiedlichen Datensätzen arbeiten. Der Zugriff auf einen mandantenspezifischen Datensatz ist nur für Benutzer möglich, die für diesen Datensatz eingetragen sind. ModellierungsmodusCOSA BPM unterscheidet zwischen einer technischen und fachlichen Modellierung im COSA Process Designer. Im fachlichen Modellierungsmodus stehen folgende Funktionalitäten nicht zur Verfügung: Aktivitätenskripte (Client und Server), Task-Definitionen, Attributdefinitionen und Kompetenzen. OpenCOSAC-Programmierschnittstelle des Workflow-Management-Systems. OrganisationsmodellBildet die hierarchische oder rollenbezogene Struktur eines Unternehmens oder einer Behörde ab. Ein Organisationsmodell besteht aus Benutzern und Rollen (Gruppen). Optional können Benutzer als Vorgesetzte definiert werden. PackageSammlung aller verwandter Modelle und Definitionen im COSA Process Designer. Alle Elemente werden zusammen gespeichert und kompiliert. Packages werden im Format XPDL gespeichert. Petri-NetzIm COSA Process Designer können Geschäftsprozesse als Petri-Netze abgebildet werden. Diese Art der Darstellung von Prozessdefinitionen basiert auf der mathematischen Petri-Netz-Theorie. Petri-Netze sind Graphen mit einer bestimmten Richtung. Ein solcher Graph besteht aus Knoten, die untereinander durch Übergänge verbunden sind. Während der Prozessbearbeitung wird eine Marke von einem Zustandsknoten zum nächsten weitergeleitet und kontrolliert so den Ausführungsstatus. Petri-Netze enthalten Aktivitäten und Zustandsknoten. Neben der formalen Darstellung als Petri-Netz können Sie Prozessdefinitionen auch als objektorientierte Geschäftsprozessdiagramme abbilden. ProcletEin Proclet ist ein Baustein eines Geschäftsprozesses, der im COSA Process Designer modelliert wird. Zur Laufzeit können berechtigte Benutzer diese Bausteine zu einem ausführbaren Prozess zusammensetzen. Darüber hinaus kann eine solche Proclet-Komposition noch während der Bearbeitung geändert werden. Damit ist sicher gestellt, dass Geschäftsprozesse flexibel an wechselnde Rahmenbedingungen angepasst werden können. ProzessdefinitionEine Prozessdefinition ist die theoretische Struktur eines kompletten Geschäftsprozesses. Prozessdefinitionen können als Petri-Netz oder als Geschäftsprozessdiagramm im COSA Process Designer modelliert werden. Im Gegensatz dazu stellen Proclet-Definitionen nur einen Teil eines Geschäftsprozesses dar. RolleEine Rolle (Gruppe) enthält eine beliebige Anzahl von untergeordneten Rollen oder Benutzern. Eine Rolle ist entweder eine hierarchische oder eine kompetenzbezogene Einheit innerhalb eines Unternehmens oder einer Behörde. TerminDas Datum (der Zeitpunkt), an dem der Geschäftsvorfall einen bestimmten Zustand erreicht haben muss. Falls dies nicht der Fall ist, leitet das Workflow-Management-System eine zuvor festgelegte Maßnahme ein. Es wird beispielsweise ein neuer Prozess gestartet, der den Vorgesetzen über die Überschreitung des Termins informiert. Tool AgentAdaptoren, die in Aktivitätenskripten verwendet werden. Tool Agents stellen Verbindungen zu Fremdapplikationen oder Datenbanken her oder integrieren Funktionalität, ermöglichen die Definition und Verwendung von Workflow Attributen oder erfüllen spezielle Funktionen wie den Versand von Emails oder den Zugang zum Dateisystem. UnterprozessIn COSA BPM wird zwischen synchronen und asynchronen Unterprozessen unterschieden. Ein synchroner Unterprozess wird über eine Aufrufaktivität des Hauptprozesses aufgerufen. Der Hauptprozess wartet, bis der Unterprozess abgeschlossen worden ist. Erst dann kann mit der Bearbeitung des Hauptprozesses fortgefahren werden. Im Gegensatz dazu wird ein asynchroner Unterprozess lediglich über einen Auslöser gestartet oder weiter geschaltet und kann dann unabhängig vom Hauptprozess bearbeitet werden. VersionskontrolleDie Versionskontrolle in COSA BPM stellt sicher, dass jederzeit nachvollziehbar ist, wie viele Versionen von Objekten existieren, wann diese geändert wurden, was geändert wurde, etc. Web ServicesWeb Services stellen eine Möglichkeit dar, um COSA BPM in SOAs zu integrieren. COSA BPM kann sowohl über Web Services angesprochen werden als auch andere Anwendungen über Web Services ansprechen. Hierfür steht ein spezieller Web Service Tool Agent zur Verfügung. WfMCDie WfMC (Workflow Management Coalition) ist ein Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft und fördert den Einsatz von Workflow durch die Erstellung von allgemein gültigen Standards. Die Software COSA entspricht allen Regeln und Definitionen, die von der WfMC entwickelt werden (siehe www.wfmc.org). So sind z. B. alle Workflow-relevanten Daten in XPDL erstellt.. Dieses Format wurde speziell für die problemlose und applikationsunabhängige Archivierung von Geschäftsprozessen entwickelt. Workflow-Management-SystemEin Workflow-Management-System (WMS) bedeutet im Wesentlichen die Automatisierung von Geschäftsprozessen nach definierten Regeln. COSA BPM unterstützt die Automatisierung von stark und schwach strukturierten Prozessen, die noch während der Laufzeit an wechselnde Rahmenbedingungen angepasst werden können. XPDLXPDL ist ein von der WfMC (Workflow Management Coalition) speziell für die Archivierung von Geschäftsprozessen entwickeltes XML-Format. Business Process Management (BPM) and Workflow Solutions by BPS-Solutions - The BPM Experts |


